Hundezüchter übernehmen für andere Lebewesen die Verantwortung. Sie müssen sich bereits vor der Geburt um die Welpen kümmern und deren zukünftige Mutter impfen und entwurmen lassen. Wenn die Kleinen dann auf der Welt sind, ist es der Beginn von etwas Wundervollem, geht aber auch mit viel Verantwortung einher.

Der Hundezüchter muss seine Tiere täglich füttern, pflegen und mit den Welpen spielen. Doch seine Aufgaben sind noch viel weitreichender. Seriöse Hundezüchter müssen stets über den Stammbaum der Welpen und Hunde-Eltern Bescheid wissen und sollten in jedem Fall Mitglied in einem Zuchtverband sein.

Papiere & Züchterethik

Züchter vermitteln für gewöhnlich nur reinrassige Hunde. Daher ist es wichtig, dass Hundezüchter einen tadellosen Stammbaum ihrer Hunde und Welpen nachweisen können. Auch wenn der spätere Käufer keine Hundeausstellung besuchen möchte, muss er die Herkunft seines Hundes nachverfolgen können.

In der Ahnentafel stehen alle Vorfahren mit Geburtsdaten, um Inzest zu vermeiden. Dies ermöglicht außerdem, die Eigenschaften und Ansprüche einer Rasse, mitsamt zukünftiger Hundegröße vorherzusagen. Diese Urkunden werden einem Hundezüchter von einem Züchterverband ausgestellt. Einem Käufer erkennt anhand der entsprechenden Papiere, ob ein Hundezüchter seriös und professionell ist und von einem Zuchtverband überwacht wird.

Informationen erhalten Hundezüchter über die Weltorganisation der FCI. Trotzdem ist es zusätzlich hilfreich, wenn Züchter Hundeausstellungen besuchen, um andere Züchter kennenzulernen und sich auszutauschen.

Züchterethik

Seriöse Hundezüchter erkennt man an deren Mitgliedschaft in einem Züchterverband. Durch diesen unterliegen die Züchter einer regelmäßigen Kontrolle und Beurteilung. Sie überprüfen, ob jemand Züchter aus den richtigen Gründen geworden ist: Man züchtet nicht, um Welpen zu verkaufen, sondern um die Rassenqualität zu erhalten, und dafür gesunde und sozial-verträgliche Hunde in Betracht zieht.

Doch die Verantwortung eines Züchters endet nicht mit dem Verkauf eines Welpen: Auch danach steht er dem Käufer immer zur Verfügung, falls dieser Hilfe oder Rat benötigt. Denn das Wohl eines Hundes steht bei der Hundezucht an erster Stelle – nicht der finanzielle Erfolg, der dabei herausspringt.